Hilfe für blinde Schüler in Laos In der Haupstadt von Laos (Vientianne) unterstützen wir zusammen mit der "Lao-German Society for Innovation and Development" das Gymnasium Phiavat. An dieser Schule werden blinde Schüler mit nicht behinderten Schülern in gemeinsamen Klassen unterrichtet. Dies ist ein bisher einmaliges Projekt in Laos, das zu den ärmsten Ländern der Erde zählt. Ausserdem soll in 2007 geprüft werden, ob sich das Konzept des "integrierten Unterrichtes" von blinden und anderweitig behinderten Schülern auf weitere Schulen im Land übertragen lässt. Behinderte Schüler haben sonst kaum Chancen auf Bildung. Ihnen droht eine Zukunft als Bettler.
Aufbau von Kindergärten (Balwadis) in Indien Abseits der Technologiezentren und Touristenstätten ist Indien unverändert ein Entwicklungsland. Weit verbreitete Armut und Niedriglöhne, geringe Aufstiegschancen für Mitglieder der unteren Kasten und hohes Analphabetentum kennzeichnen die Lebenslagen vieler Inder. Leidtragende dieser Situation sind nicht zuletzt die Kinder, die ihre Kindheit oft sich selbst überlassen verbringen, mit dramatischen Mängeln in Ernährung und Bildung. Deshalb unterstützten wir einige Balwadis mit geeigneten Lehrmaterialien. Seit Mitte 2003 finanzieren wir auch mehrere Arbeitsplätze von Lehrerinnen in einigen Balwadis im Raum Chennai. Damit konnte nach lokalen Erfahrungsberichten die Situation der Kinder generell und insbesondere die Lehrqualität in den geförderten Balwadis deutlich verbessert werden.
Aufbau einer ambulanten Krankenstation in Madras (Südostindien) OeH hat gemeinsam mit einer Partnerorganisation vor Ort - der "Relief Foundation" in Madras, Südostindien - den Neubau einer vom Tsunami zerstörten Krankenstation realisiert. Die Krankenstation betreut in ihrem Einzugsgebiet die rd. 6000 Menschen der vier umliegenden Dörfer. Hier wird von einem kleinen Team, bestehend aus einem Arzt sowie einer Krankenschwester und einem Assistenten, versucht, eine medizinische Grundversorgung sicher zu stellen. Zu den medizinischen Leistungen gehören Erste Hilfe, Impfungen, leichtere Infektionen, Kinderkrankheiten und dergleichen, aber auch Geburtshilfe. In schwereren Fällen müssen die Patienten in eines der weiter entfernten größeren Krankenhäuser überführt werden. Mit den Spenden, die u.a. von den Mitarbeitern der VICTORIA Versicherung kamen, konnte die durch den Tsunami nahezu zerstörte Krankenstation wieder aufgebaut, restauriert und in einen guten Zustand zurück versetzt an die Bevölkerung übergeben werden.