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Projekte in Lateinamerika

Hilfe für Straßenkinder in Kolumbien (Initiative "Niños de Papel")
Wie in einigen anderen lateinamerikanischen Ländern leidet eine grosse Zahl der Kinder in Kolumbien unter Vernachlässigung und Verwahrlosung. Viele von ihnen leben auf der Straße. Verschiedene Organisationen wie "Paz y Cooperación" haben es sich zur Aufgabe gemacht hat, gerade diesen Straßenkindern zu helfen. Mit der Initiative "Niños de Papel" bekämpft "Paz y Cooperación" seit den 90er Jahren die Notlage der Straßenkinder. In langfristig angelegten Ausbildungs- und Erziehungsprojekten wird diesen eine Alternative zum Leben auf der Straße aufgezeigt.

Hilfe für Straßenkinder in Kolumbien (Initiative "Casa Italia")
Neben der Initiave "Niños de Papel" unterstützt OeH die Stiftung "Casa Italia", eine kleine italienische Hilfsorganisation in Kolumbien. In den letzten Jahren durchliefen mehr als 1500 Kinder das Programm der Casa Italia. Dadurch entgingen sie der üblichen Mangelernährung und medizinischen Unterversorgung. Aktuell werden 300 Kindern täglich betreut und erhalten mindestens eine Mahlzeit pro Tag, dazu medizinische Grundversorgung sowie eine soziale Betreuung. OeH unterstützt seit März 2006 die Hilfsorganisation Casa Italia mit Spenden für den Bau eines Speisesaals, in dem die Kinder das Essen unter hygienisch sauberen Bedingungen zu sich nehmen können.

Unterstützung von arbeitslosen und alleinerziehenden Frauen in Ecuador
Sehr viele Frauen in Ecuador sind alleinerziehend und zugleich arbeitslos. Im Rahmen eines breit gefächerten Unterstützungsprogramms bieten katholische Priester solchen Frauen an, in einem von ihnen betriebenen Kinderkrankenhaus in Quito dem medizinischen Personal täglich für ein paar Stunden zu helfen und die erkrankten Kinder zu betreuen. Im Gegenzug erhalten die Frauen dafür ein monatliches Gehalt, das ihnen hilft, ihre eigene Familie zu ernähren. Die Padres leisten darüber hinaus im Zusammenhang mit der Betreuung ihrer Kirchengemeinden in Quito sowie in anderen Städten Ecuadors vielfältige infrastrukturelle Aufbauarbeit. Hierbei haben sie neben dem Kinderkrankenhaus u.a. mehrere Kindergärten und Schulen gegründet. Aus dem persönlichen Kontakt eines Vereinsmitglieds zu den Priestern entwickelte sich ein seit 1999 anhaltendes finanzielles Engagement von OeH zum Erhalt mehrerer dieser Arbeitsplätze in dem Kinderkrankenhaus. Aufgrund der persönlichen Kontakte und einem prüfenden Besuch vor Ort in Ecuador wurde die direkte und schnelle Wirkung der Hilfeleistungen zum Wohle der Bedürftigen gesichert.