Helfen nach der Flut

2005, unmittelbar nach der Tsunamikatastrophe im Dezember 2004, unterstützte OeH den Aufbau einer Krankenstation und der Renovierung eines Kindergartens in Südostindien.

Seit 2003 arbeitete Officium et Humanitas e.V. im Rahmen verschiedener Projekte erfolgreich mit der Relief Foundation in Chennai, Südostindien, zusammen. Diese Hilfsorganisation kümmert sich vorrangig um die Unterstützung von Kindern, die in Armut leben, sowie anderen, ähnlichen Projekten.

Mit finanzieller Unterstützung des Vereins „VICTORIANER Helfen“, eine Wohltätigkeits-Stiftung der VICTORIA Versicherungen, konnten wir in der Region Anfang 2005 zwei weitere Projekte fördern: den Neubau einer vom Tsunami im Dezember 2004 zerstörten Krankenstation sowie die Komplettrestaurierung eines ebenfalls von der Flutkatastrophe in Mitleidenschaft gezogenen Kindergartens.

Die Krankenstation betreut in ihrem Einzugsgebiet die rund 6.000 Menschen der vier umliegenden Dörfer. Hier wird von einem kleinen Team, bestehend aus einem Arzt sowie einer Krankenschwester und einem Assistenten, versucht, eine medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Zu den medizinischen Leistungen gehören Erste Hilfe, Impfungen, Die Behandlung leichter Infektionen und Kinderkrankheiten sowie Geburtshilfe. In schwereren Fällen müssen die Patienten in eines der weiter entfernten größeren Krankenhäuser überführt werden. Mit den über OeH zur Verfügung gestellten Mitteln konnte die durch den Tsunami nahezu komplett zerstörte Krankenstation wieder aufgebaut, restauriert und in einen guten Zustand zurückversetzt an die Bevölkerung übergeben werden.

Weitere Mittel haben wir für die Komplettrenovierung eines von der Relief Foundation betriebenen "Balwadi" bereitgestellt, ein Kindergarten, der ebenfalls wegen der Überschwemmungen restauriert werden musste. Balwadis sind Kindergärten für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren, die aus armen Familien stammen.

Durch sein Engagement konnte OeH einen Beitrag dazu leisten, die Lebensumstände in dieser von dem Unglück hart getroffenen Region ein wenig zu verbessern.