Anna-Freud-Schule - Sinnesgarten

Bau eines „Sinnesgarten“ zur Förderung der Wahrnehmung und Möglichkeit des Besinnens an der Anna-Freud-Schule (AFS) für körperbehinderte Kinder und Jugendliche in Köln. Bei der AFS handelt es sich um eine KME-Förderschule. Der Förderschwerpunkt liegt in der Körperlichen und Motorischen Entwicklung.

Das Projekt „Sinnesgarten“ basiert auf dem Konzept der „AFS-Phänomene“: der Garten bietet die Möglichkeit zur Präsentation naturwissenschaftlicher Exponate, die Neugierde wecken und Fragen aufwerfen sollen. Aufgrund des behinderungsbedingten Lebenslaufes besteht bei vielen Schülerinnen und Schülern der AFS Nachholbedarf, was das aktive Entdecken und Wahrnehmen ihres Lebensraumes angeht. Die Stationen sollen zum selbständigen Denken und selbstentdeckenden Lernen anregen. Zudem bieten sie die Chance, dass die Betrachter über das gemeinsame Staunen ins Gespräch kommen. Entsprechend vielfältig ist der Gewinn für die Schulgemeinde aus sonderpädagogischer Sicht.

Projektziele

  • Garten dient als Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne
  • Hohe Bedeutung für SchülerInnen, da andere Lebenserfahrungen
  • Ästhetisches Ansprechen verschiedener Sinnes-Ebenen (Sehen, Hören, Riechen, Spüren,…)
  • Basale Wahrnehmungsförderung als Grundlage kognitiven Lernens
  • Dank gemeinsamer Verzahnung: (Therapie - Schulfächer) interdisziplinäres Förderkonzept
  • Unterstützt Besonderheit der AFS: Vereinbarung von Förderschule UND Regelschule
  • Weitere Wirkungen: Inspirierend, animierend, Neugier weckend, aktivierend / beruhigend

Hintergrund zur Anna-Freud-Schule (AFS)
Bei der Anna-Freud-Schule (AFS) handelt es sich um eine Kölner KME-Förderschule. Der Förderschwerpunkt liegt in der Körperlichen und Motorischen Entwicklung. Damit richtet sich die AFS insbesondere an Kinder und Jugendliche, die aufgrund einer Körperbehinderung, chronischen sowie psychosomatischen Erkrankungen besonderen Förderbedarf haben.
Absolutes Alleinstellungsmerkmal: Sie ist über die NRW-Landesgrenzen hinaus die einzige KME-Förderschule, die diese Heranwachsenden nach Sek I-Schulrichtlinien unterrichtet und ihnen zudem die Möglichkeit bietet, in der Sek II ihr Abitur zu machen.
Inklusion: Das Team der AFS verfügt über eine mehr als 25 Jahre währende Erfahrung in der gemeinsamen Beschulung von SchülerInnen mit und ohne Behinderung in der gymnasialen Oberstufe. Seit 2014 werden Kinder ohne Behinderung auch in die Sek I aufgenommen. Die Grundintention der AFS besteht darin, die Gesamtpersönlichkeit der Heranwachsenden mit ihren kognitiven, emotionalen und somatischen Anteilen optimal zu entwickeln. Auf diese Weise werden sie zur Teilnahme wie zur aktiven Teilhabe in der Gesellschaft befähigt.